Do Khyi Info Center

Do Khyi im Alltag

Wie Sie bereits im Vorwort gelesen haben, wird um die Rasse Do Khyi eine Menge Politik betrieben. Auf dem “Schlachtfeld der Do Khyi Gurus und Gurinnen” werden systematisch Falschinformationen verbreitet, deren Zweck lediglich dazu dient, einzelne Züchter zu diffamieren, das Ansehen von Vereinen zu schädigen und Interessenten der Rasse Do Khyi abzuschrecken.

Schauen wir uns einfach mal einige Aussagen an.

1. Ein Do Khyi ist kein Familienhund.

Do Khyi mit Baby
Do Khyi mit Baby

Das ist natürlich völliger Blödsinn! Tatsächlich ist ein gut geprägter und sozialisierter Do Khyi ein absoluter Familienhund, bei entsprechender Behandlung.

Durch seine hohe Reizschwelle und sein niedriges Schmerzempfinden ist er sogar geeigneter Spielkamerad und Beschützer unserer kleinen Zweibeiner.

In 25 Jahren Zucht haben wir vorzugsweise unsere Hunde in Familien mit Kindern abgegeben und haben stets nur positive Rückmeldungen erhalten.

2. Ein Do Khyi mag kein Wasser.

Do Khyi im Wasser
Do Khyi im Wasser

Das stimmt natürlich auch nicht. Es gibt sogar Do Khyi die liebend gerne zu jeder Zeit Schwimmen.

Selbst Welpen lieben es, im Wasser zu plantschen, aber vorsicht, daß Welpenfell ist dafür noch nicht geeignet. Der Welpe muß anschließend gut abgetrocknet werden!

Natürlich gibt es aber auch Do Khyi, die, obwohl sie gerne schwimmen, man im Regen nicht vor die Türe bekommt!

3. Der Do Khyi wildert.

Do Khyi mit Huhn
Do Khyi mit Huhn

Auch diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage. Ein Do Khyi ist bei richtiger Führung umgänglich und von großer Gelassenheit.

Ein Do Khyi verfügt zwar über beste Vorraussetzungen zur erfolgreichen Jagd, diese können aber unterbunden und in die richtige Bahn gelenkt werden.

4. Der Do Khyi lernt nicht.

Do Khyi beim Agility
Do Khyi beim Agility

Natürlich lernt der Do Khyi, und zwar sehr schnell und teils selbständig durch zuschauen.

Das hat zur Folge, daß der Do Khyi auch Dinge lernt, die er nicht sollte. Einfühlsame Personen können ihn zu allem möglichen überreden.

Das Problem liegt allerdings darin, daß er das erlernte nicht auf Befehl und manchmal schon gar nicht sofort ausführen will.

Personen, die unbedingten Gehorsam verlangen, werden immer den kürzeren ziehen, da unter Härte und Druck der Do Khyi nie so reagiert, wie man es gerne hätte. Bei Personen, die das nicht einsehen, sind Probleme vorprogrammiert!

5. Der Do Khyi ist nicht alltagstauglich.

Do Khyi beim Campen
Do Khyi beim Campen

Auch das ist unzutreffend. Der Do Khyi – aus kompetenter Zuchtstätte – ist absolut alltagstauglich und paßt sich jeder Situation an.

Wichtig ist, daß der Do Khyi ein intaktes Verhältnis zu seinen Besitzern hat.

Wenn hier die Chemie stimmt, können Sie sich überall mit ihrem Do Khyi sehen lassen, sei es auf dem Campingplatz, im besten Hotel, im Restaurant oder sonst wo. Egal ob Fahrstuhl, Eisenbahn, Wildwasserboot, Tierpark oder Kindergarten.

6. Einen Do Khyi kann man nicht ohne Leine laufen lassen.

Do Khyi beim Freilauf
Do Khyi beim Freilauf

So etwas behaupten nur Leute, die keinerlei Erfahrung im Umgang und in der Ausbildung von Herdenschutzhunden haben.

7. Der Do Khyi ist agressiv gegen Artgenossen.

Do Khyi beim FKT e.V. Spaziergang

Do Khyi beim FKT e.V. Spaziergang

Auch falsch. Do Khyi ist eine hochsozial veranlagte Rasse. Bei entsprechender Förderung der Sozialisierung in einer für Herdenschutzhunde kompetenten Zuchtstätte entwickelt er sich zu einem leichtführigen, angenehmen Partner.

Wie Sie sehen, wurden hier die meisten Vorurteile aufgezeigt und gleichzeitig entkräftet.

Diejenigen, die behaupten, Dokhyi sind nicht auszubilden, wären aggressiv oder nicht zu halten, beweisen lediglich ihre eigene Unfähigkeit, liebevoll und kompetent mit einem Do Khyi umzugehen. Wahrscheinlich scheitern diese Personen genauso an einem Zwergpudel oder jeder anderen Rasse.

 

Wer seinen Do Khyi als eigenständigen, gleichberechtigten Partner behandelt, ihm seine Grenzen aufzeigt und ihn fair behandelt, wird sich wundern, was ein Do Khyi alles für ihn zu tun bereit ist!

9 Kommentare »

  1. Vielen Dank fur intiresnuyu iformatsiyu

    Kommentar von Dana_Tools — September 12, 2009 @ 3:52 nachmittags

  2. Vielen Dank für diese positiven Infos. Wir haben einen 6 Mon. alten Do Khyi (w) alles ist wunderschön, wir haben viele Kinder, sind den ganzen Tag mit ihr draußen unterwegs, sie hat jetzt in kurzer Zeit viele Hundefreunde gefunden und wir dadurch neue Bekannte ;-) nur ohne Leine geht es noch gar nicht wenn andere Hunde in der Nähe sind. Sind wir allein auf der Strasse klappt es wunderbar! Und so wie sie einem zu hört und versteht, glaube ich fest daran das es auch demnächst ohne Leine klappt ;-)

    Kommentar von Auras — Juni 13, 2011 @ 6:51 nachmittags

  3. Habe nach sehr langer Zeit endlich eine Do Khyi – Hündin bekommen, nun ist sie seit 2 Monaten bei uns. ( jetzt 7 Monate alt ). Die Berichtigung der Falschaussagen kann ich bereits nach so kurzer Zeit nur bestätigen. Unsere Ronja ist sehr gelehrig, lernt schnell und wendet das gelernte auch an , z.Bsp. zu kommen wenn man ruft ( manchmal scheint sie zu überlegen höre ich jetzt oder nicht) , oder Fuß zu Laufen. Sie ist ein richtiges ” Wasserschwein ” , jede Pfütze ist ihre und das bei jedem Wetter.Mit anderen Hunden kommt sie sehr gut aus ( wir haben noch einen Schäferhund, der Ausgebildet ist, von dem Ronja eigentlich alle Kommandos lernt und einen Yorky , von dem sie alle Dummheiten lernt), Do Khyis sind also sozialer als andere Hundebesitzer manchmal wollen.
    Das einzigste Problem , welches wir haben , ist, sie will nachts nicht allein drausen bleiben . Sie bellt dann unterbrochen und das mit einer wahnsinns Ausdauer. Kann es daran liegen das sie nachts in den Zwinger muß( der Schäferhund ist getrennt neben ihr ) ?
    Wäre für eine Antwort dankbar

    Kommentar von Axel Göring — Oktober 1, 2011 @ 2:07 nachmittags

    • Oje – Do-Khyi im Zwinger???Never ever!!! Der Do-Khyi will bei “seinen” Menschen sein!
      ….und die Menschen hier wollen ihn alle im Haus bei sich haben – seine Anwesenheit ist eine Bereicherung. Man(n) sollte nicht darauf verzichten. Im Ernst – der Do-Khyi gehört nicht in den Zwinger. Meiner Meinung nach gehört KEIN Hund in den Zwinger, aber ein Do-Khyi erstrecht nicht.

      Martina

      Kommentar von Martina — Oktober 2, 2011 @ 7:54 vormittags

    • Do Khyi sind Herdenschutzhunde, die freies Umfeld brauchen und ihren Menschen um sich.

      Auf lange Sicht werden Do Khyi als Zwingerhunde zu Problemhunden – entweder aggressiv oder deppressiv…. Nicht selten versuchen Do Khyi die im Zwinger gehalten werden, auszubrechen.

      Es gibt Do Khyi die mehrere Monate – sogar über Winter – frei im Wald gelebt und auch gut genährt waren, weil sie mit Ihrem “Zuhause” nicht zufrieden waren. Die Personen, die sich in das Vertrauen dieser “Freigänger” geschafft haben, brauchten später gar keinen Zaun, die Do Khyi blieben am Haus!

      Generell gebe ich meiner Vorrednerin Recht, kein Hund gehört in einen Zwinger, sondern zu seinem Rudel – also der Familie!

      Der Admin

      Kommentar von dokhyi1 — Oktober 2, 2011 @ 12:41 nachmittags

      • Ok, ich habe die Kritik zur Kenntnis genommen, aber ” Zwingerhunde ” sind für mich Hunde, die außer ihrem Zwinger nichts anderes kennen und das ist hier nicht der Fall. Sie ist wirklich nur nachts im Zwinger. Vielleicht kann ich sie irgendwann davor bewahren, aber ich habe sie erst 2 Monate und mußte feststellen das sie öfters auf anderen Grundstücken spazieren geht und die Nachbarn finden das nicht so toll. Das Grundstück ist auf der Rückseite nicht eingezäunt, die Grenze ist ein Bach und da fallen die Zaunpfeiler regelmäßig um, jedenfalls traue ich ihr im Moment noch nicht. Ansonsten haben alle Hunde freie Zutritt zum Haus und Familienanschluß, nur mein Bett möchte ich allein.
        Auf jeden Fall danke ich euch, für euere Antwort und seit versichert der Do Khyi und seine Gefährten sind nicht städig im Zwinger, diese Art von Hundehaltung lehne ich auch strickt ab. Andere Frage, was macht ihr mit den Hunden wenn ihr arbeitet ? Bleiben sie dann frei im Garten ?
        Axel

        Kommentar von Axel Göring — Oktober 5, 2011 @ 7:28 vormittags

      • Tja, meine Do Khyi schlafen alle da, wo sie hingehören, nämlich im Haus.

        Hier sind sie auch, wenn ich Arbeiten bin.

        Auch möchte ich Nachts die Kontrolle behalten, insbesondere falls einmal ein medizinischer Notfall vorliegen sollte.

        Gruß Admin

        Kommentar von dokhyi1 — Oktober 6, 2011 @ 3:14 nachmittags

  4. Meine zwei Do-Khyi´s schlafen im Wohnzimmer und ich bin froh, daß sie da schlafen. So kommt garantiert kein Fremder ins Haus.
    Wenn ich unterwegs bin (sie sind allerdings selten allein)bewachen sie das Haus – von innen. In unserer Siedlung wurde öfter eingebrochen, in unserem Haus war noch keiner….
    Bevor ich das Haus verlasse haben sie entweder eine Gassi-Runde hintersich oder waren vorher ausgiebig im Garten.
    Frisches Wasser und Futter stehen zur Verfügung, so hält es ein Do-Khyi notfalls auch mal ein paar Stunden ohne seine Menschen aus.

    Martina

    Kommentar von Martina — Oktober 9, 2011 @ 12:35 nachmittags

  5. Ich kann das nur bestätigen!
    Mein Do Khyi-Rüde geht früh morgens auf eine sehr große Runde und ist dann bis zum Abend allein im Haus, gut versorgt mit Wasser und Futter.
    Blödsinn macht er eigentlich keinen (mehr) … Dafür ist abends die Freude riesig!
    Auch bei unserer Nachbarschaft hat es bereits diverse Einbrüche oder Einbruchsversuche gegeben.. NICHT BEI UNS!!!!
    Nachts liegt er entweder vorm Bett (manchmal auch drin…) oder vor der Haustür und meldet seeehr zuverlässig alles, was ihm suspekt vorkommt.
    Er genießt es, wenn sein Rudel zusammen ist. Was gar nicht geht: Die Familie aufs Haus verstreut!
    Und wenn die Familie=Herde dann schön zusammenhockt, haut er ab in den Flur und bewacht die Haustür….

    Es grüßt
    Der Watcher
    Das Netz hat viele Augen

    Kommentar von The Watcher — Dezember 7, 2011 @ 7:11 vormittags


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